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15.05.2018

htp-Ergebnis 2017 über Plan

Glasfaser-Offensive prägt Unternehmensstrategie

Hannover, 15. Mai 2018 – htp hat das Geschäftsjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 3,6 Prozent auf rund 68,5 Millionen Euro (2016: 66,1 Millionen). Das Ergebnis lag mit rund 2,8 Millionen Euro zwar um 18,1 Prozent unter dem Ergebnis von 2016 (3,4 Millionen), war damit allerdings deutlich besser als geplant. Zu berücksichtigen ist bei dieser Gegenüberstellung der Geschäftsjahre ein Sondereffekt aus einem gerichtlichen Vergleich mit der Telekom in Höhe von rund1,2 Millionen Euro im Jahr 2016. Ebenfalls über Plan lag der EBIT mit rund 5 Millionen Euro (2016: 5,8 Millionen Euro). 

Die Investitionen sanken um 8 Prozent auf rund 10,7 Millionen Euro (2016: 11,6 Millionen) und damit deutlich unter die ursprünglich geplanten 15 Millionen Euro. „Wir wollten weit mehr in unsere Glasfaser-Offensive investieren, fanden aber keinen Markt vor. Viele Privathaushalte und leider auch Gewerbebetriebe haben die Notwendigkeit für einen Glasfaser-Anschluss offensichtlich noch nicht erkannt“, erklärt htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann. Hier sieht htp die Notwendigkeit, auch seitens der Politik Aufklärungsarbeit zu leisten. „Die Politik muss noch deutlicher machen, wie wichtig Glasfaser-Infrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung ist“, so htp-Geschäftsführer Karsten Schmidt.

Aufgrund der guten allgemeinen Beschäftigungslage und des damit einhergehenden Fachkräftemangels ist die Mitarbeiterzahl (Vollzeitäquivalente) von 215 im Jahr 2016 auf 212 gesunken. Aktuell sucht htp Mitarbeitende in den Bereichen Kundenbetreuung, Marketing, Produktmanagement, technische Infrastruktur und Support.

Erfreulich haben sich auch die Kundenzahlen entwickelt. Die Zahl der Privatkunden stieg um 4,7 Prozent auf 97.879 (2016: 93.478). Bei den Geschäftskunden verzeichnete htp einen Anstieg um 2,7 Prozent auf 10.117 (2016: 9.851). Beide Bereiche entwickeln sich kontinuierlich positiv und unterstreichen damit das solide Wachstum der htp.

Ausblick 2018

„Wir werden den Glasfaser-Ausbau weiter vorantreiben und arbeiten dazu verstärkt mit verschiedenen strategischen Partnern zusammen“, erklärt Thomas Heitmann. htp kooperiert mit zahlreichen Kommunen und den örtlichen Energieversorgern wie enercity, avacon, EVI oder BS energy, um Glasfaser schnell und effizient auszurollen. „Wenn ausreichend Nachfrage da ist, bauen wir“, so Heitmann.

In Hannover haben enercity und htp mit dem Glasfaser-Ausbau in bestehenden Wohngebieten begonnen. In der Klingerstraße (List) und in der Pfarrstraße (Ricklingen) sind die Häuser größtenteils bereits mit Glasfaser angeschlossen. Das Gewerbegebiet Alter Flughafen wird ebenfalls ausgebaut, weitere Gebiete sollen folgen. Die Wohnungswirtschaft in Hannover hat die Bedeutung von Glasfaser-Anschlüssen für ihre Mieter bereits vor Jahren erkannt: htp wird 2019 weitere 6.000 Wohneinheiten anschließen und dann insgesamt rund 21.000 Wohnungen der Wohnungswirtschaft mit schnellem Internet und TV versorgen.

Seit April 2018 greift htp auf ein Vorleistungsprodukt der Telekom zurück, um auch dort hohe Bandbreiten anbieten zu können, wo ein Eigenausbau nicht wirtschaftlich wäre.„Wenn wir bis 2025 flächendeckend hohe Bandbreiten haben wollen, muss sich die gesamte Branche stärker auf Kooperationen und Open-Access basierte Lösungen konzentrieren. Nur das macht volkswirtschaftlich Sinn“, sagt Karsten Schmidt.

V.l.n.r: htp-Geschäftsführer Thomas Heitmann, htp-Geschäftsführer Karsten Schmidt

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