Verbraucherschutz bei htp
Wir setzen uns für deine Sicherheit ein!
Ein vertrauensvoller Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden hat für uns höchste Priorität. Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Dritte fälschlicherweise als Mitarbeitende oder Partner unseres Unternehmens ausgeben. Dabei werden Kundinnen und Kunden telefonisch kontaktiert, an der Haustür besucht oder über E-Mail und SMS zur Preisgabe persönlicher Daten oder zum Abschluss von Verträgen aufgefordert.
Auf dieser Seite erfährst du, wie du Betrugsversuche erkennst, welche Rechte du als Verbraucherin oder Verbraucher hast und wie du verdächtige Vorfälle oder Beschwerden schnell und unkompliziert melden kannst.
Gemeinsam tragen wir dazu bei, Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen und andere Kundinnen und Kunden zu schützen.
Unerwünschte Anrufe
Telefonbetrüger geben sich häufig als Mitarbeitende von Unternehmen, Behörden oder anderen vertrauenswürdigen Organisationen aus. Ihr Ziel ist es, persönliche Daten zu erhalten oder dich zu einem unerwünschten Vertragsabschluss zu bewegen. Sei bei unerwarteten Anrufen daher besonders vorsichtig und gib persönliche Daten nur weiter, wenn du sicher bist, mit wem du sprichst.
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser
Nicht jeder Betrugsversuch ist sofort zu erkennen. Sei deshalb bei ungewöhnlichen Anrufen oder Kontakten aufmerksam und gib persönliche Daten nur weiter, wenn du dir sicher bist, mit wem du sprichst.
Wenn dir etwas verdächtig vorkommt, kontaktiere unseren Kundenservice. Nutze dafür gerne unser Kontaktformular.
Du erreicht uns außerdem montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr kostenlos unter 0800/222 9 111.
Wir prüfen, ob der Kontakt tatsächlich von htp oder einem autorisierten Partner stammt.
Solltest du ungewollt einen Vertrag abgeschlossen haben, steht dir auch hier natürlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Betrügerinnen und Betrüger geben sich am Telefon häufig als Mitarbeitende von Behörden, Anwaltskanzleien, Notariaten oder anderen offiziellen Stellen aus. Teilweise wirst du zunächst von einer automatisierten Ansage aufgefordert, zurückzurufen.
Oft wird behauptet, du hättest einen hohen Geld- oder Sachgewinn erzielt. Bevor dieser ausgezahlt werden könne, sollst du jedoch zunächst eine Gebühr überweisen oder persönliche Daten preisgeben. Solche Forderungen sind ein klares Warnsignal und gehören zu einer bekannten Betrugsmasche.
Gib deshalb niemals sensible Daten oder Zahlungsinformationen am Telefon weiter und überweise kein Geld aufgrund solcher Anrufe. Wenn dir ein Gespräch verdächtig vorkommt, beende es und informiere dich über die offiziellen Kontaktwege des jeweiligen Unternehmens oder der Behörde.
Betrüger geben sich am Telefon häufig als Mitarbeitende eines Telekommunikationsunternehmens aus. Unter einem glaubwürdigen Vorwand – zum Beispiel einer Vertragsverlängerung, einer Gutschrift oder einer Vertragsprüfung – versuchen sie, an dein Kundenkennwort oder andere persönliche Daten zu gelangen.
Gib dein Kundenkennwort oder andere sensible Informationen niemals am Telefon weiter, wenn du dir nicht sicher bist, mit wem du sprichst.
Betrüger geben sich manchmal als Mitarbeitende bekannter Software- oder Computerunternehmen aus. Sie behaupten, auf deinem Computer seien Viren oder andere Probleme festgestellt worden und bieten eine Fernwartung an.
Erhält eine fremde Person auf diesem Weg Zugriff auf deinen Computer, können sensible Daten gestohlen oder Schadsoftware installiert werden. Erlaube daher niemals einen Fernzugriff, wenn du nicht selbst den Kontakt zu einem vertrauenswürdigen Anbieter aufgenommen hast.
Am Telefon geben sich Betrüger oft seriös und behaupten, wichtige Informationen oder ein attraktives Angebot für dich zu haben. Durch gezielte Fragen versuchen sie, ein „Ja“ von dir zu bekommen und dieses im Nachhinein als Zustimmung zu einem Vertragsabschluss darzustellen.
Anschließend wirst du häufig zur Zahlung hoher Beträge aufgefordert, ohne dass du dafür eine echte Leistung erhältst. Gib am Telefon keine vorschnellen Zusagen und sei besonders vorsichtig bei unklaren Vertragsangeboten.
Eine bekannte Betrugsmasche ist der sogenannte „falsche Polizist“. Dabei werden insbesondere ältere Menschen angerufen und unter Druck gesetzt. Die Anrufer behaupten zum Beispiel, es habe Einbrüche in der Umgebung gegeben und die eigenen Wertgegenstände seien nicht sicher. Diese würden zur „Sicherheit“ angeblich von der Polizei abgeholt werden.
Tatsächlich handelt es sich um Betrüger, die gezielt Angst erzeugen, um an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen. Dabei können sie durch sogenanntes Call-ID-Spoofing sogar eine gefälschte Telefonnummer im Display anzeigen lassen, die scheinbar von offiziellen Stellen stammt.
Wichtig: Die Polizei oder andere Behörden holen niemals Wertgegenstände oder Geld bei dir zu Hause ab und rufen auch nicht mit der Notrufnummer 110 oder 112 an.
Bei dieser bekannten Betrugsmasche werden vor allem ältere Menschen telefonisch kontaktiert. Die Anrufer geben sich dabei häufig als Angehörige – zum Beispiel als Enkelkind – aus und behaupten, sich in einer akuten Notlage zu befinden.
Durch diese emotionale Situation versuchen die Betrüger, Druck aufzubauen und eine schnelle Hilfeleistung zu erzwingen. Oft wird angekündigt, dass eine dritte Person das Geld oder Wertgegenstände abholen würde, da man selbst verhindert sei. Ziel ist es, Bargeld oder Wertsachen zu erlangen.
Sei daher besonders vorsichtig bei unerwarteten Anrufen von vermeintlichen Angehörigen und überprüfe solche Forderungen immer über bekannte und sichere Kontaktwege.
Durch IP-Telefonie ergeben sich neue technische Möglichkeiten, die auch von Betrügern ausgenutzt werden. Dabei wird die tatsächlich anrufende Telefonnummer manipuliert, sodass auf dem Display eine andere, scheinbar vertrauenswürdige Nummer angezeigt wird. Dieser Vorgang wird als „Call-ID-Spoofing“ bezeichnet.
Während des Gesprächs geben sich die Anrufenden häufig als Mitarbeitende von Behörden, IT-Unternehmen oder sogar als bekannte Personen aus dem persönlichen Umfeld aus. Auch Unternehmensnummern oder interne Durchwahlen werden dabei gezielt vorgetäuscht.
In einigen Fällen erfolgt der erste Kontakt über eine automatisierte Ansage, die angebliche Gewinne mitteilt und zu einem Rückruf auffordert.
Bei sogenannten „Ping-Anrufen“ wird dein Handy kurz angerufen und der Anruf anschließend sofort wieder beendet. Die Nummern werden dabei zufällig gewählt. Ziel ist es, dich zu einem Rückruf zu verleiten.
Rufst du zurück, landest du häufig in einer Warteschleife, bei einer Bandansage oder in einem Gespräch mit Hintergrundgeräuschen. Dabei können hohe Kosten entstehen, da es sich oft um kostenpflichtige Sonder- oder Auslandstarife handelt.
Ping-Anrufe stammen häufig von unbekannten oder ausländischen Nummern, teilweise auch mit speziellen Vorwahlen wie 0137. In manchen Fällen wird gar keine Nummer angezeigt oder sie wird technisch manipuliert.
So schützt du dich:
- Ruf unbekannte Nummern ohne ersichtlichen Anlass nicht zurück
- Prüfe auffällige Nummern online, viele sind bereits als Spam bekannt
- Blockiere verdächtige Nummern direkt auf deinem Gerät
- Melde betrügerische Nummern bei der Bundesnetzagentur
Wenn du doch zurückgerufen hast und dir Kosten aufgefallen sind, handle schnell, beende das Gespräch und kontaktiere deinen Anbieter
Bei sogenannten Abo-Fallen schließen Nutzerinnen und Nutzer häufig unbemerkt ein kostenpflichtiges Abonnement ab. Dabei ist für Betroffene oft nicht direkt erkennbar, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt. Die Kosten werden anschließend regelmäßig – meist monatlich – abgerechnet, auch wenn der Dienst gar nicht bewusst genutzt wurde.
Häufig werden solche Angebote gezielt so gestaltet, dass sie seriös wirken oder vertraute Marken imitieren. Die Kosten entstehen zum Beispiel durch versteckte Hinweise, unklare Buttons oder irreführende Werbeeinblendungen.
Typische Formen von Abo-Fallen sind:
- Links in E-Mails, SMS oder über Apps, die unbemerkt zu einem Abo führen
- Werbebanner in Spielen oder Apps, die bei versehentlichem Klick ein kostenpflichtiges Abo auslösen
- Kostenpflichtige Premium-SMS-Dienste
So kannst du dich schützen:
Prüfe Webseiten und Angebote immer sorgfältig, bevor du persönliche Daten eingibst oder bestätigst. Sei besonders vorsichtig, wenn plötzlich Telefonnummern, Adressen oder Zahlungsdaten abgefragt werden, ohne dass ein klarer Grund erkennbar ist.
Wenn dir auf deiner Handyrechnung unbekannte Posten auffallen, solltest du diese genau prüfen und dich umgehend an deinen Anbieter wenden.
Zum Schutz deines E-Mail-Kontos führen wir automatische Sicherheitsprüfungen durch. Werden innerhalb kurzer Zeit ungewöhnlich viele Zugriffe aus verschiedenen Ländern oder Netzwerken erkannt, sperren wir den Versand von E-Mails vorsorglich.
Nach einer Änderung deines Passworts kann dein E-Mail-Konto wieder entsperrt werden.
Das Wort Phishing ist ein Kunstwort, das sich aus „Passwort“ und „fishing“ zusammensetzt. Beim Phishing versuchen Betrüger, über gefälschte E-Mails, Webseiten, SMS oder Nachrichten an deine persönlichen Daten zu gelangen. Ziel ist es, Passwörter, Bankdaten oder andere sensible Informationen zu stehlen und diese für Identitätsmissbrauch oder Betrug zu nutzen.
Phishing kann auf verschiedenen Wegen erfolgen – zum Beispiel per E-Mail, SMS, Telefon oder über gefälschte Webseiten und Apps. Oft wirken die Nachrichten täuschend echt und stammen scheinbar von bekannten Unternehmen oder Behörden.
So schützt du dich:
- Öffne keine Links oder Anhänge aus unbekannten oder verdächtigen Nachrichten.
- Prüfe die Absenderadresse und die Internetadresse einer Webseite sorgfältig.
- Verwende sichere, individuelle Passwörter und ändere sie regelmäßig.
- Melde verdächtige Phishing-Nachrichten oder Webseiten unserem Kundenservice.
Beim Pharming werden Internetseiten manipuliert, sodass du unbemerkt auf eine gefälschte Webseite weitergeleitet wirst – obwohl du die richtige Internetadresse eingegeben hast. Ziel der Betrüger ist es, Passwörter, Bankdaten oder andere persönliche Informationen zu stehlen.
So schützt du dich:
- Achte auf eine sichere Verbindung (https://) und prüfe die Internetadresse sorgfältig.
- Halte dein Betriebssystem und deine Sicherheitssoftware immer aktuell.
- Gib persönliche Daten nur auf vertrauenswürdigen Webseiten ein.
Wenn sich jemand als du ausgibt, um in deinem Namen Verträge abzuschließen oder finanzielle Vorteile zu erlangen, spricht man von Identitätsmissbrauch.
Betrüger nutzen dafür gestohlene persönliche Daten oder erfundene Angaben, um beispielsweise Konten zu eröffnen, Verträge abzuschließen oder andere Handlungen in deinem Namen vorzunehmen. Je mehr Informationen sie über dich besitzen, desto glaubwürdiger können sie sich als dich ausgeben.
Schütze deshalb deine persönlichen Daten sorgfältig und gib sensible Informationen nur weiter, wenn es wirklich notwendig ist.
Deepfakes & KI-Betrug
Künstliche Intelligenz macht viele Dinge einfacher – leider nutzen auch Betrüger diese Technologie. Mit KI können täuschend echte Bilder, Videos oder Stimmen erstellt werden, die auf den ersten Blick kaum von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind.
So kann es zum Beispiel passieren, dass sich jemand mit einer künstlich erzeugten Stimme als Angehöriger, Mitarbeitender eines Unternehmens oder einer Behörde ausgibt. Auch gefälschte Videos oder Nachrichten können genutzt werden, um Vertrauen zu gewinnen oder zur Preisgabe persönlicher Daten zu bewegen.
Sei deshalb besonders aufmerksam, wenn du zu einer schnellen Entscheidung, einer Überweisung oder zur Weitergabe sensibler Daten aufgefordert wirst. Prüfe im Zweifel die Informationen über einen zweiten, bekannten Kontaktweg und vertraue nicht allein auf das, was du hörst oder siehst.
Was tun, wenn du versehentlich einen Vertrag abgeschlossen hast?
Wenn du unerwartet Vertragsunterlagen erhältst oder unsicher bist, ob du einen Vertrag abgeschlossen hast, prüfe die Angaben sorgfältig und unterschreibe nichts, was du nicht eindeutig nachvollziehen kannst.
Wurde ein Vertrag beispielsweise an der Haustür oder telefonisch abgeschlossen, besteht in der Regel ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Der Widerruf sollte schriftlich erfolgen. Wenn du Unterstützung benötigst, helfen wir dir gerne weiter.
Wir prüfen deine Hinweise sorgfältig und gehen gegen unlautere oder betrügerische Vorgehensweisen vor. Deine Meldung hilft dabei, dich und andere Kundinnen und Kunden zu schützen.
Bei Fragen oder Unsicherheiten erreichst du uns über unsere htp Shops oder telefonisch unter 0800/222 9 111.