Eine Maklerin zeigt einem jungen Paar auf einem Tablet Daten zum Objekt. Alle drei stehen im Eingangsbereich einer leeren Wohnung.

„Sich Glasfaser bis ins Haus legen zu lassen, steigert den Wert der Immobilie.“

Glasfaser ins Haus: Große Vorteile für Hausbesitzer und Vermieter

Wer sich Glasfaser ins Haus legen lässt, sorgt für eine stabile Internetverbindung, die mehrere Geräte gleichzeitig versorgen kann. Für Eigentümer und Vermieter steigert ein Hausanschluss die Attraktivität der Immobilie und schafft die Grundlage für digitale Anwendungen von heute und morgen. Stephan Struck, Vertriebsleiter für Privatkunden bei htp, erzählt, warum Glasfaser im Eigenheim eine echte Investition in die Zukunft ist.

Portrait von Stephan Struck

Das Wichtigste in Kürze: 5 wichtige Vorteile von Glasfaser im Haus

  1. Technische Überlegenheit: Glasfaser bringt die Leitung bis ins Haus und schafft eine zuverlässige und nachhaltige Grundlage für parallele Online-Anwendungen ohne technisches Datenlimit.
  2. Wertsteigerung für Immobilien: Ein Glasfaseranschluss erhöht die Attraktivität von Häusern und Wohnungen und wird zunehmend zu einem Grundbedürfnis.
  3. Vorteile für Vermieter und Eigentümer: Eigentümer profitieren von einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur. Vermieter können Glasfaser als Ausstattungsmerkmal hervorheben.
  4. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Laut Umweltbundesamt ist Glasfaser die klimafreundlichste Option. Sie halbiert den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen im Vergleich zu Kupferleitungen.
  5. Kostenvorteil beim Glasfaseranschluss von htp: Der reine Anschluss ist beim initialen Netzausbau von htp oft kostenlos und an einen längerfristigen Vertrag gekoppelt. Ortsbewohner und Vermieter, die direkt einen Vertrag abschließen, profitieren besonders davon.

Warum Glasfaser? Weil es am besten für die heutige Bandbreite ausgelegt ist!

Streaming, Online-Gaming und Homeoffice belasten ältere Internetanschlüsse oft gleichzeitig. Wenn mehrere Geräte verbunden sind, kann die verfügbare Bandbreite knapp werden. „Inzwischen kommt so ein Haushalt leicht auf sieben bis zehn Geräte, die gleichzeitig das Internet nutzen. Für diese Belastung sind die alten Kupferkabel einfach nicht ausgelegt“, so Stephan Struck.

Spätestens wenn nach Feierabend alle etwas streamen möchten, taucht sie dann auf, die gefürchtete Ladeanzeige. Ein DSL-Anschluss über Kupferkabel gerät bei etwa 250 Mbit/s an seine Grenzen, selbst wenn ihn nur eine Person nutzt. Etwa fürs Streaming reicht diese Datenmenge zwar aus, über die Kupferleitungen kommt allerdings oft nicht die volle Bandbreite an.

„Alle zwei bis drei Jahre verdoppelt sich das genutzte Datenvolumen pro Haushalt“

Stephan Struck, Vertriebsleiter für Privatkunden bei htp

Vorteile eines Glasfaseranschlusses im Haus: Bandbreiten für heutige und zukünftige Anwendungen

„Der Weg in die Zukunft ist klar: eine Verbindung, mit der jeder auch das Datenvolumen bekommt, das er braucht und wofür er bezahlt“, so Stephan Struck. Mit einem Glasfaseranschluss ist das sichergestellt. Denn Glasfaserleitungen kennen rein technisch kein begrenztes Datenvolumen, nur die Begrenzung der vertraglich vereinbarten Bandbreite. Gerade für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in ländlichen Regionen ist der Glasfaseranschluss die verlässlichste Verbindung zum Rest der Welt: ins Büro, in den ruckelfreien Videocall mit der Tochter oder für die großen Datenmengen von morgen.

 

Unterschied Glasfaser bis Hausanschluss vs. bis Verteiler

Bei FTTH reicht Glasfaser bis in die Wohnung, bei FTTB bis ins Gebäude, bei FTTC bis zum Straßenverteiler. Auf dem restlichen Weg nutzt FTTC Kupferleitungen.
Technologie / AbkürzungFTTHFTTBFTTCKupferLTE
Englische BezeichnungFiber To The HomeFiber To The BuildingFiber To The Curb  
BedeutungGlasfaser bis in jede WohnungGlasfaser bis ins HausGlasfaser bis zum Verteiler Mobilfunk
Anschlusstechnik/ÜbertragungsartGlasfaserGlasfaser

VDSL
Telefonnetz

Telefon-Kupferkabel

ADSLLTS/5G
Downloadgeschwindigkeit (max.)garantiert 2 Gbit/sbis zu 1 Gbit/sbis zu 250 Mbit/sbis zu 16 Mbit/s300 Mbit/s

Glasfaser bis ins Haus ist schon heute ein Qualitätsmerkmal für Immobilien

Wie wirkt sich Glasfaser auf die Attraktivität einer Immobilie aus? Stephan Struck weiß: „Ein Glasfaseranschluss ist ein wichtiger Teil der digitalen Infrastruktur eines Hauses und hat einen großen Wert. Inzwischen ist funktionierendes Internet ähnlich wichtig wie fließendes Wasser – wenn aus meinem Wasseranschluss nicht zuverlässig genug herauskommt, würde ich mich beim Duschen sehr ärgern. Mit dem Internet passiert das nicht, wenn wir Glasfaser bis ins Haus legen. Der Kunde bekommt eine eigene Leitung mit eigener Datenkapazität.“ Datenkapazität, für die mit dem Glasfaserausbau aktuell noch keine Grenzen absehbar sind. Ruckelfreies Streaming und störungsfreies Homeoffice also.

 

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Glasfaser ist eine Wertsteigerung, mit der Hauseigentümer und Vermieter werben können

Digitale Anwendungen gehören für viele Haushalte zum Alltag:

  • Sie streamen,
  • arbeiten von zu Hause und
  • nutzen vernetzte Geräte parallel.

Inzwischen bleibt beinahe ein Viertel aller Arbeitnehmer zumindest teilweise im heimischen Büro. Dabei gibt es ein ungerechtes Stadt-Land-Gefälle: Obwohl das Pendeln aus Vororten oft noch mühsamer (weil länger) ist, schlagen sich Eigentümer auf dem Land häufiger als in der Stadt mit langsamen Internetleitungen herum. Hast du bei deiner Immobilie einen verlässlichen Internet- und Telefonanschluss über Glasfaser sichergestellt, kann das ein schlagendes Verkaufs- oder Mietargument sein.

 

Ein Glasfaseranschluss gewinnt bei der Bewertung von Immobilien zunehmend an Bedeutung

Es deutet sich an: Ein verlässlicher Internet-Anschluss mit einer möglichst großen Bandbreite ist bei der Miete oder beim Erwerb von Wohnungen und Häusern schon bald genauso wichtig wie Heizung und Warmwasser. Laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur DPA sind für Immobilien mit Glasfaseranbindung durchschnittlich um fünf bis acht Prozent höhere Verkaufspreise drin. Corinna Kodim vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland sagt sogar, dass einige Immobilien erst durch einen Glasfaseranschluss verkäuflich werden.

Stephan Struck kann das gut verstehen: „Wenn jemand eine Immobilie kauft, möchte er dafür eine Internetanbindung, die er in allen Lebenslagen gut nutzen kann – Filme streamen, Handy und Tablet nutzen, immer öfter ist sogar der Kühlschrank mit dem Internet verbunden. All das braucht stabiles Internet.“

„Ich empfehle jedem, der nicht innerhalb der nächsten Monate umziehen will, auf Glasfaser umzustellen. Sonst wird er sich in spätestens drei Jahren sehr ärgern.“

Stephan Struck, Vertriebsleiter für Privatkunden bei htp

Wird Glasfaser irgendwann Pflicht? Das sagt der Gesetzgeber dazu

Seit 2016 müssen beim Neubau oder der Sanierung von Straßen sowie bei der Erschließung von Neubaugebieten Glasfaserkabel mitverlegt werden. Mit dieser „Gigabitstrategie“ möchte die Bundesregierung bis 2030 flächendeckend Glasfaser bis ins Haus zum Standard machen. Aber auch jetzt schon empfiehlt Stephan Struck jedem Bauherren, im Neubau wenigstens die Grundlage für einen Glasfaseranschluss zu schaffen. Bei Bestandsimmobilien ist es oft möglich, schon existierende Kabelkanäle der alten Kupferkabel zu nutzen.

Vor allem für Vermieter ist das ein wichtiger Schritt, den sie bald in Angriff nehmen sollten, so Struck: „Das Telekommunikationsgesetz sieht vor, dass der Vermieter zustimmen muss, wenn sein Mieter einen Glasfaseranschluss möchte.“ Besser ist es, in diesem Fall bereits vorgebaut zu haben.

 

Glasfaser bis ins Haus für eine nachhaltige Zukunft: Wie energieeffizient ist ein Glasfaseranschluss?

Auch mit Blick auf grüne Nachhaltigkeit ist Glasfaser zukunftstauglich, wie Stephan Struck erklärt: „Ein Glasfaseranschluss braucht nur die Hälfte der Energie, alleine weil er viel weniger aktive Technik benötigt als eine klassische Kupferleitung. Wenn wir langfristig allesamt umschalten, dann können wir viel Energie sparen.“

Eine Studie  des Umweltbundesamtes bestätigt das: Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Glasfaser die klimafreundlichste Übertragungstechnik ist. So verursacht ein Glasfaseranschluss Treibhausgasemissionen in Höhe von zwei Gramm pro Stunde, während ein herkömmlicher Anschluss über Kupferkabel etwa das Doppelte braucht. Außerdem sagt die Studie: „Der Glasfaserausbau in der letzten Meile ist notwendig, zukunftsfähig und umweltverträglicher.“ Die „letzte Meile“ steht hier synonym für die Strecke zwischen dem Verteiler auf der Straße und dem Hausanschluss.

Glasfaser verbraucht weniger Strom als andere Anschlüsse

Neben dem Aspekt des Klimaschutzes spart so ein Glasfaseranschluss aber auch Stromkosten. „Bei steigenden Energiepreisen auch ein sehr wichtiger Aspekt“, schließt Stephan Struck.

Fazit: Jetzt beim Glasfaseranschluss ins Haus sparen, später Mehrkosten vermeiden

Zu verlieren gibt es für Immobilienbesitzer ohnehin nichts, sagt Stephan Struck: „Wenn wir unser Glasfaser-Angebot in die Ortschaften bringen, dann bieten wir den reinen Anschluss im Regelfall kostenlos an – der Kunde schließt nur einen mindestens zweijährigen Vertrag mit uns ab. Dieses Angebot lohnt sich, denn für einen späteren Anschluss können dann Mehrkosten anfallen.“

Glasfaser-Verfügbarkeit und Hausanschluss prüfen: Ist ein htp-Glasfaseranschluss bei mir verfügbar?

Ob an deiner Wohnadresse bereits ein Glasfaseranschluss von htp möglich ist, kannst du schnell und unkompliziert mit unserer Verfügbarkeitsprüfung herausfinden. Gib einfach deine Adresse ein und erfahre sofort, wie es um deinen Anschluss steht!

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Häufige Fragen zu Glasfaser im Haus

Glasfaser-Internet ist die schnellste Verbindungstechnologie für Privathaushalte. Je nach Tarif sind im Haus Bandbreiten von 300 Mbit/s, 600 Mbit/s oder 1.000 Mbit/s möglich. Damit sind auch datenintensive Anwendungen wie Streaming, Downloads oder einfaches Surfen komfortabel möglich.

Was nach großem Aufwand klingt, ist oft innerhalb weniger Tage erledigt. Der Prozess im Überblick:

  1. Von der Straße zum Haus: Ein unterirdisches Rohr verbindet den Verteilerkasten deiner Straße mit deinem Haus.
  2. Ab ins Haus: Durch ein kleines, gut verdichtetes Loch in der Keller- oder Außenwand gelangt das Glasfaserkabel ins Innere – und direkt in den sogenannten HÜP (Hausübergabepunkt).
  3. Zum Router: Von dort führt ein Netzwerkkabel über ein Glasfasermodem zum Router.

Jein. Glasfaser liefert die Grundlage für einen stabileren und leistungsstärkeren Internetzugang – WLAN ist hierbei lediglich die Übertragungsart. Das WLAN-Signal erfährt durch die Glasfaser-Leitung also auch keinen Schub und bleibt für einen kabellosen Internetzugang weiterhin notwendig. Hier erfährst du, welche Internetgeschwindigkeit zu deinen Bedürfnissen passt.

Ja, Glasfaser ist deutlich schneller als DSL. DSL-Kupferleitungen sind meist auf 250 Mbit/s begrenzt, während Glasfaseranschlüsse bis zu 1.000 Mbit/s ermöglichen.

Ja, Glasfaser ist grundsätzlich schneller und stabiler als klassisches Kabel-Internet. Sowohl in der Up- und Downloadgeschwindigkeit, als auch in der Latenz (= Reaktionszeit).

Ja, grundsätzlich benötigst du die Zustimmung deines Vermieters, da die Verlegung eines Glasfaserkabels in das Gebäude einen baulichen Eingriff bedeuten kann.

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